Brasilien: Catadores täglich im Einsatz

Heiss ist es, laut, staubig und unsäglich anstrengend. Tag für Tag schleppen sich Müllsammler mit ihren Handkarren durch die Strassen von São Paulo und sammeln Müll. Schlafplatz ist für viele ein Park oder der Strassenrand. In Brasilien arbeiten bis zu einer Million Menschen als Müllsammler von wiederverwertbarem Abfall. Auf der Suche nach Aluminium, Karton, Ölen, Dosen, Metall und Glas durchwühlen sie Abfallsäcke und Müllhalden.

Die Recyclingmüllsammler, die sogenannten «Catadores», gehören zur ärmsten Bevölkerungsschicht Brasiliens. Die meisten von ihnen sind obdachlos. Auch Kinder sehen in dieser Arbeit die Chance, das eigene Überleben zu sichern. Sie arbeiten ohne soziale Absicherung und ohne Schutzkleidung, sind giftigen Abfällen und Verletzungen durch scharfe oder spitze Gegenstände, sowie Krankheiten durch verdorbene Nahrung ausgeliefert. Sie werden ausgegrenzt und verachtet, obwohl sie in ihrer Funktion in der Recyclingwirtschaft gerade für die Kommunen von unschätzbarem Wert sind.

Im Zentrum von São Paulo haben die Franziskaner vor vielen Jahren die Kooperative RECIFRAN für Recyclingmüllsammler gegründet. Seither hat sich ihre Situation deutlich verbessert. Ausbildung und Schulung für den Beruf stehen im Vordergrund ebenso Alphabetisierungskurse, eine allgemeine Verbesserung der Arbeitsbedingungen, ein regelmässiger Lohn und Bewusstseinsbildung zum Thema Abfall in der Bevölkerung. Zurzeit arbeiten in der Werkshalle 50 Frauen und Männer. Zur Erleichterung der schweren Arbeit bittet Pater José Francisco um eine Hilfe von 35 520 Franken für den Kauf eines Lastwagens mit einer grossen Ladekapazität. Damit kann der Abfall aus den Sammelstellen in die Werkshalle transportiert werden.

Thailand: Hilfe für das St.Clare Hospiz

Seit 26 Jahren gibt es in Lamsai, einem kleinen Ort 60 Kilometer von der Hauptstadt Bangkok entfernt, das franziskanische St. Clare Hospiz. Es bietet armen, alleinstehenden Aids-Patienten in der Endphase ihrer Erkrankung fürsorgliche Pflege und Begleitung. Es liegt den Franziskanern am Herzen, den Patienten ein würdiges Sterben in Frieden zu ermöglichen.

Zum Teil schaffen sie es sogar, Patienten soweit zu stabilisieren, dass sie das Hospiz wieder verlassen können und eine ambulante Behandlung und Betreuung bekommen. Sie nehmen die Patienten auf, egal, welcher Religion oder welcher Kultur sie angehören.

Pater Francis schreibt uns, dass sie vom Staat wenig Unterstützung bekommen. Bei weitem reichen die Mittel nicht, um die laufenden Kosten des Hospizes tragen zu können. So sendet er seine Bitte zu uns in die Schweiz. Mit einem Beitrag von 30 000 Franken können wir diese Arbeit der Nächstenliebe unterstützen.

Burkina Faso: Trinkwasser für ein kleines Ausbildungszentrum

Vor zwei Jahren haben die Franziskaner auf dem Gelände der Berufsschule in Roumentenga, einem in der Peripherie liegenden Stadtteil von Ouagadougou, einen Brunnen bohren lassen, damit sie für die Auszubildenden genügend sauberes Trinkwasser haben. Es stellt sich nun heraus, dass die Wasserquelle versiegt und sich auf dem Grundstück die Bohrung zum Grundwasser als sehr schlecht herausgestellt hat. Jetzt fehlt der Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Die Jugendlichen, es sind 35 an der Zahl, absolvieren eine Ausbildung als Schneiderin oder Schweisser. Wasser ist unerlässlich. Es muss zurzeit angekauft werden. Die Kosten dafür sind immens hoch. Um diesem Problem entgegenzuwirken, möchten die Franziskaner das Berufsausbildungszentrum an das öffentliche Wassernetz anschliessen lassen und zur Vorsorge einen grossen Wasserhochtank anbringen.

Der Staat stellt dafür leider keine Mittel zur Verfügung, und die Franziskaner müssen diese bauliche Massnahme alleine finanzieren. Ihre Möglichkeiten sind sehr begrenzt. Sie brauchen Hilfe. Bruder Maurice bittet uns um einen Beitrag von 34 800 Franken für Rohre und Wasserleitungen, Wasserhochtank und elektrische Leitungen.

Indien: Vier neue Klassenzimmer

Sie platzt aus allen Nähten, die weiterführende Schule St. Joseph’s Girl School für Mädchen im Alter von 12 bis 18 Jahren. 2 178 Mädchen besuchen die Schule. Der Unterricht findet in 39 Klassenzimmern statt mit bis zu 60 Schülerinnen in einem Zimmer. Die Schule befindet sich mitten in den Slumvierteln von Chennai, umgeben von engen Wegen, kleinen Hütten aus Zinn und Asbestplatten. Hier wohnen die Mädchen aus der Schule.

Die sanitären Anlagen in den Vierteln sind armselig. Die Kinder müssen oft arbeiten, um zum Familienunterhalt beizutragen. Trotz all dieser Umstände und der sehr beengten Bedingungen im Schulgebäude haben die Franziskanerinnen es geschafft, dass die St. Joseph’s Schule zu den besten Schulen der Stadt gehört. Um die Lernbedingungen zu verbessern und die Klassengrössen zu verkleinern, möchten die Franziskanerinnen vier neue Klassenräume bauen. Weil die Schülerinnen aus sehr armen Familien kommen, können sie keine Schulgebühren entrichten. So ist es den Schwestern nicht möglich, den Bau selbst zu finanzieren.

Schwester Mercy bittet uns um unsere Unterstützung. Mit einem Beitrag von 33 600 Franken für den Bau von vier Klassenzimmern möchten wir der St. Joseph’s Girls School zur Seite stehen.

Indien: Gesundheit für alle

Im Umkreis von 40 km gibt es für die Menschen aus dem abgelegenen Dorf Padrithana keine Gesundheitsversorgung. Es gibt keine Krankenstation oder ein Krankenhaus in erreichbarer Nähe. Das führte zu vielen tragischen Ereignissen in den Familien. Um den Menschen in ihrer Not zu helfen, haben die Franziskanerinnen vor zweieinhalb Jahren damit begonnen, eine kleine Krankenstation aufzubauen.

Da die Mittel immer knapp sind und der Bau nur mit Spenden finanziert werden kann, ist die Krankenstation immer noch nicht für die Bewohner geöffnet. Kleine Bauarbeiten müssen noch getätigt werden. Es fehlt noch an der Elektrik sowie an Geräten. Schwester Shancy sendet ihre Bitte um Hilfe zu uns in die Schweiz.

Mit einem Beitrag von 18 400 Franken kann sie den Bau fertigstellen lassen, die Elektrik für das gesamte Gebäude finanzieren sowie Möbel und zwei Kühlschränke besorgen. Dann wird die Gesundheitsstation endlich für alle Bewohner von Padrithana und Umgebung zugänglich sein.

Osttimor: Möbel für ein Mädcheninternat

«Timor Leste» heisst der kleine Inselstaat in Südostasien. Etwa in der Mitte der Insel Timor verläuft die Grenze zu Indonesien. Portugiesisch gehört mit Tetum zu den Hauptsprachen des Landes. Deshalb auch der portugiesische Name Leste für Osten. Auf Osttimor herrscht grosse Armut. Infrastruktur fehlt häufig gerade in den abgelegenen Dörfern. So gibt es wenige weiterführende Schulen, die den Jugendlichen eine bessere Bildungschance eröffnen.

In Welaluhu arbeitet Schwester Aquina. Sie setzt sich gemeinsam mit ihren Mitschwestern für Mädchen und Frauen auf der Insel ein. Zu vielen anderen sozialen Aktivitäten gehört seit kurzem auch das Mädcheninternat, das 88 Schülerinnen aus entfernten Dörfern die Möglichkeit einer schulischen Weiterbildung ermöglichen soll. Das Internat steht in Welaluhu, und das neue Gebäude ist noch leer. Dringend werden 50 Betten, 50 Schränke, 10 Regale, 125 Tische, 125 Stühle sowie Bettwäsche und Handtücher gebraucht.

Schwester Aquina bittet uns um eine Hilfe von 22 900 Franken, damit all das besorgt werden kann und das Internat sich mit Leben füllt.

Ecuador: Schutz und Fürsorge für behinderte Kinder

Bereits vor 24 Jahren eröffneten die Franziskanerinnen in Penipe die «Casa de la Caridad» – ein Zentrum für behinderte Kinder und Jugendliche. Die meisten werden schon als Babys zu den Schwestern gebracht. Viele sind Waisenkinder oder ausgesetzt worden. Sie bleiben ein Leben lang im Zentrum.

Durch die vorbildliche Arbeit der Franziskanerinnen mit den behinderten Kindern und Jugendlichen wurde das Heim schnell im ganzen Land bekannt. Immer wieder werden sie von verschiedenen Stellen aufgefordert, mehr Kinder aufzunehmen. Vor zwei Jahren bot sich eine Gelegenheit in Quito. Inzwischen wohnen hier dreizehn behinderte Kinder. Schwester Paulina und drei weitere Schwestern betreuen die Kinder.

Der Raum ist sehr beengt, sodass schon jetzt die Kleinsten bei den Schwestern im Zimmer schlafen. Anfragen, mehr Kinder aufzunehmen, muss Schwester Paulina leider immer wegen Platzmangels ablehnen. Nun planen die Schwestern, ein grösseres Gebäude zu errichten, damit sie effizient arbeiten und mehr Kinder aufnehmen und fürsorglich betreuen können. Ein dreistöckiges Gebäude soll entstehen.

Mit einem Beitrag von 39 700 Franken können wir den Bau unterstützen und damit mehr behinderten Kindern in Ecuador einen geschützten Platz bieten.

Kenia: Leid mildern

Schwester Esther und ihre Mitschwestern wirken in drei Slums von Nairobi. Sie leisten eine unschätzbare Arbeit für die an HIV und Aids erkrankten Menschen. Durch eine straffe Organisation und den Einsatz von 130 Freiwilligen ist es ihr gelungen, mit wenigen Mitteln 2 000 Patientinnen und Patienten, die in grossem Elend leben, zu helfen.

Meist sind es Mütter, die mit zwei oder mehr Kindern in winzigen Einzimmerwohnungen leben müssen. Viele von ihnen waren zur Prostitution gezwungen, um mit ihren Kindern zu überleben. Aids schwächt die Frauen. Sie können nicht mehr für ihre Kinder da sein oder das Bett verlassen. Die Kinder kümmern sich um ihre Mütter. Die Lage ist herzzerreissend. Schwester Esther ist in diesen Slums tagtäglich im Einsatz und unterstützt, wo sie kann. Zu ihren Aufgaben zählt auch die Organisation der Aufklärungsprogramme an Schulen und in der Bevölkerung.

Sie bittet uns um eine Hilfe von 19 900 Franken für Medikamente, Nahrungsmittel, Kleidung und für Schulgebühren, damit die Kinder wieder oder weiter die Schule besuchen können. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir hier grosses Leid lindern.

Ruanda: Ein Kindergarten für Mbazi

Pater Joseph lebt in Mbazi. Weil er unter den Menschen lebt, kennt er ihre Sorgen und Nöte. Auch die von Kindern und Jugendlichen. Seit langem ist es ihm ein Dorn im Auge, dass für Kinder und Jugendliche hier sehr wenig getan wird. Die Strukturen im Land haben sich nach dem Genozid 1994 zum Besseren gewandelt. Leider kommen diese Verbesserungen im ländlichen Raum kaum an.

Die Kinder und Jugendlichen in Mbazi können ausserhalb der Schule kaum gefördert und betreut werden. So gibt es viel zu wenige Kindergartenplätze, und die Kleinen verbringen ihren Tag auf der Strasse. Für sie ist es wirklich wichtig, dass sie einen geschützten, betreuten und fördernden Platz bekommen. Pater Joseph möchte hier helfen und ein Sozialzentrum aufbauen. Es sollen ein Kindergarten, eine Gesundheitsstation für Aidskranke, eine Förderschule, eine Grundschule und ein Versammlungsraum entstehen. Der erste Schritt gilt den Kleinsten: Ein Kindergarten für Kinder von drei bis sechs Jahren soll gebaut werden. Da die Familien sehr arm sind, ist Pater Joseph auf Hilfe von aussen angewiesen.

Er sendet seine Bitte zu uns in die Schweiz. Mit einem Beitrag von 29 440 Franken können wir helfen.

Benin: Schutz für Neugeborene

Der Bericht Pater Augustes aus Akaakpa erschüttert: «Rituellen Kindesmord gibt es in den ländlichen Gebieten von Benin nach wie vor. Steisslagegeburten, Frühgeburten ab dem achten Monat, Neugeborene mit Behinderungen oder mit sichtbaren Zähnchen, oder wenn die Mutter bei der Geburt stirbt – das alles sind Gründe, warum Neugeborene direkt nach der Geburt aktiv getötet oder einfach bis zum Tode unversorgt bleiben.

Diese Kinder sind nach dem Glauben der Menschen mit einem Fluch versehen, der der Familie oder der ganzen Dorfgemeinschaft schaden kann. Damit sie kein Unheil anrichten können, werden sie vorsorglich und möglichst früh nach der Geburt getötet.» Die Franziskanerinnen und Franziskaner setzen sich seit Jahren für eine Veränderung des Bewusstseins ein. Mittlerweile gibt es Gesetze gegen diese grausamen Praktiken. In den ländlichen Gebieten werden diese rituellen Tötungen aber nach wie vor durchgeführt.

Um diese Kinder zu schützen, möchten die Franziskanerinnen und Franziskaner im Land eine Bewusstseins- und Aufklärungskampagne starten. Zusätzlich zu öffentlichen Veranstaltungen, Schulungen und Radioprogrammen werden sie die Familien in den Dörfern besuchen, Gespräche führen und schwangere Frauen begleiten und schützen. Damit die Kinder in Zukunft am Leben bleiben, möchten wir der Bitte von Pater Auguste um eine Unterstützung von 15 000 Franken für diese wichtige Arbeit nachkommen. Wir bitten um Ihre Mithilfe.

Madagaskar: Riesenklassen

In Schweizer Klassenzimmern sitzen im Durchschnitt 20 Mädchen und Jungen und folgen dem Unterricht. Ganz anders, ja für Schweizer Verhältnisse unvorstellbar, sind die Klassengrössen im Saint Joseph Gymnasium von Ambohijafy. In dieser weiterführenden Schule sitzen eng an eng 72 Schülerinnen und Schüler in einem Klassenzimmer. Die Riesenklassen platzen förmlich aus allen Nähten. Insgesamt besuchen 1047 Mädchen und Jungen im Alter von 10 bis 17 Jahren diese Schule.

Der Unterricht ist sehr schwierig, und die Kinder und Jugendlichen könnten in kleineren Klassen weitaus besser lernen. Pater Jean ist Direktor des franziskanischen Gymnasiums. Er kämpft darum, dass die Klassengrössen auf zumindest 52 Schülerinnen und Schüler gesenkt werden. Dazu müssten aber zusätzliche Klassenräume gebaut werden. Für den Bau gibt es leider keine Mittel.

So bleibt nur die Hilfe von aussen. Pater Jean sendet seinen dringenden Hilferuf zu uns in die Schweiz. Mit einem Beitrag von 35 000 Franken können vier weitere Klassenräume und eine Veranstaltungshalle gebaut werden. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir helfen.

Indien: Rechte der Kinder

Immer noch kommen täglich neue Mädchen und Jungen alleine in den Bahnhöfen von Chennai an. Oftmals werden sie schon im Alter von fünf oder sechs Jahren von zuhause fortgeschickt, um in der Stadt Geld für die Familie zu verdienen.

Die Franziskaner in Chennai setzen sich seit Jahren gemeinsam mit der Organisation SEEDS für solche Kinder ein. Nun soll ein weitläufiges Programm ins Leben gerufen werden, in dem 3000 Kinder in 23 Slums der Stadt über Kinderrechte aufgeklärt werden.

Auch Lehrkräfte und Eltern aus sieben Dörfern im Umland sowie Waisenkinder werden mit einbezogen. Sie sollen darin geschult und unterstützt werden, damit sie zukünftig selbst für ihre Rechte eintreten können. Pater Joseph richtet seinen Hilferuf an uns und bittet uns um 26 300 Franken für alle diese Kinder.

Peru: Ein neues Haus

Vor 36 Jahren schon bauten die Franziskanerinnen gemeinsam mit Eltern im Hochland Perus ein Internat aus Lehmziegeln. Es war perfekt, da es in all dieser Zeit vielen Mädchen aus den Bergdörfern die Möglichkeit bot, die weiterführende Schule zu besuchen. Nach all dieser Zeit ist das Gebäude mit den Schlafräumen so marode geworden, dass es heute für die Mädchen lebensgefährlich geworden ist, dort zu wohnen.

So mussten sie alle in ein kleines Provisorium umziehen. Der Wohnraum dort ist sehr beengt und zeitlich begrenzt. Statt 45 Mädchen im Alter von 11 bis 18 Jahren, wie für das Internat vorgesehen, können nur 24 dort wohnen.

Schwester Flor de Maria schreibt uns, dass das alte Gebäude dringend abgerissen und ein neues Haus gebaut werden muss, damit alle Mädchen so bald als möglich wieder einen sicheren Platz zum Wohnen haben. Da die Familien sehr arm sind und die zur Verfügung stehenden Mittel nicht reichen, sendet Schwester Flor de Maria ihre Bitte um Unterstützung

Brasilien: Hoffnungsvolle Zukunft

Geprägt von Armut, Arbeitslosigkeit, Kriminalität, Drogen und Prostitution ist das Leben im Armenviertel Jardim Peri Alto im Norden von São Paulo. Fliessend Wasser, Strom oder Heizung gibt es in den engen Behausungen, in denen 6- bis 8-köpfige Familien leben, nicht. Die Familien sind vielfach zerrüttet und werden von den Müttern oder Grossmüttern irgendwie unterhalten.

Die Kinder durchstreifen die Strassen in der Hoffnung, etwas Essbares oder gar Möglichkeiten eines kleinen Verdienstes zu finden. Um diesen Kindern zu helfen, haben die Franziskaner das Bildungszentrum Sefras gegründet. Hierhin kommen täglich 120 Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren. Es gibt Hausaufgabenbetreuung, Musik-, Gesangs- und Tanzunterricht sowie die Möglichkeit, ein Kleinkunsthandwerk zu erlernen. Die Kinder erfahren Zusammengehörigkeit, neue Freundschaften entstehen.

Sie erzielen auch bessere Leistungen in der Schule. Perspektiven heraus aus der Aussichtslosigkeit der Armut hinein in eine hoffnungsvolle Zukunft wachsen. Pater José berichtet uns, dass sie eine lange Warteliste haben und die Räumlichkeiten viel zu klein und in einem schlechten Zustand sind. Damit in Zukunft mehr Kinder von der Strasse geholt werden können, möchte er die bestehenden Räume renovieren und ausbauen lassen. Mit einem Beitrag von 33 900 Franken dafür können wir helfen.