Philippinen:
Hoffnung schenken

Sibay, Cebu und Samar – drei Namen, die wie aus einem Märchen klingen. Es sind drei wunderschöne philippinische Inseln. Dort leben mehrere unterschiedliche indigene Bevölkerungsgruppen. Obwohl die Menschen von grosser Armut betroffen sind, begegnen sie jedem mit inniger Herzlichkeit.

Ihre Lebenseinkünfte hängen stark von der Witterung ab, da viele von ihnen vom Abbau des Seetangs abhängig sind. Zudem leiden sie unter fehlender Infrastruktur, besonders auch einer guten medizinischen Versorgung. Viele Eltern können ihre Kinder nicht in die Schule schicken, weil sie die finanziellen Mittel für Schulsachen nicht aufbringen können. Auch Lebensmittel sind zu oft sehr knapp.

Pater Daniel und seine Mitbrüder haben ein Programm aufgebaut, in dem der Zugang zu medizinischer Versorgung für die Zukunft gesichert wird, Kinder Schulmaterialien erhalten und Hygieneartikel verteilt werden können. Ziel ist es, den Menschen der indigenen Volksgruppen eine stabile Gesundheitsversorgung und insgesamt bessere Lebensbedingungen zu ermöglichen. Wir möchten diese Arbeit für mehr Menschenwürde unterstützen.

12‘800 Franken für Medikamente, Schulsachen, Nahrungsmittel und Hygieneartikel

Uganda:
Ein sicheres Dach über dem Kopf

Risse in beiden Giebeln, fehlende Ringbalken und massive Mängel durch Termitenbefall, das ist der Zustand des Gebäudes, in dem die Mädchen des Internats schlafen sollten. Weil das Gebäude keine Sicherheit mehr bietet, bleibt es leer. So haben viele Mädchen keine Möglichkeit, im Internat zu übernachten.

Das bedeutet, dass der Zugang zu einer guten Schulbildung vielen verwehrt bleibt. Schwester Immaculate leitet die Grundschule und das Mädcheninternat. Sie bittet uns um dringende Hilfe, damit das Gebäude renoviert werden kann und so mehr Mädchen einen sicheren Schlafplatz erhalten und weiter die Schule besuchen können.

Schwester Immaculate bittet uns um Hilfe.

11‘000 Franken für ein neues Dach, neue Giebel, einen Anstrich und die Erneuerung des Fussbodens

Mali:
Eine neue Grundschule

Die Franziskanerinnen in Sokoroko führen eine Vorschule, in der Kinder vom kleinen bis zum grossen Kindergartenalter betreut werden. Doch nach dieser frühen Bildung endet für viele der schulische Weg, da es im Dorf keine Grundschule gibt. Die nächste Primarschule befindet sich etwa zehn Kilometer entfernt, eine Strecke, die für die Kinder allein zu weit ist und deren täglicher Transport für die meisten Familien finanziell unmöglich ist.

Besonders die Frauen des Dorfes sind deshalb an die Schwestern mit der dringenden Bitte herangetreten, eine Grundschule zu bauen. Die Dorfgemeinschaft will aktiv mitwirken, indem sie bereits das dafür notwendige Grundstück zur Verfügung stellt, den Bauarbeitern Unterkunft und tägliche Mahlzeiten bietet. Die Eltern sehen die Dringlichkeit, den Kindern eine gute und sichere Schulbildung zu ermöglichen.

Es sollen nun drei Klassenräume gebaut werden, in denen die Kinder von der ersten bis zur elften Klasse unterrichtet werden. Für den Bau bittet Schwester Marianne uns um Hilfe.

24‘000 Franken für Baumaterialien, Schreiner- und Malerarbeiten

Kamerun:
Kostbares Wasser

Täglich legen Frauen und Mädchen in der sehr weitläufigen Gemeinde Moulvoudaye viele Kilometer zurück, um Wasser zu holen. Das Gebiet liegt in der Sahelzone. Diese Art des Lebens unter den gegebenen Bedingungen ist für uns hier in der Schweiz unvorstellbar. Täglich Temperaturen von 40 Grad, lange Trockenheit, wenig Regen führen dazu, dass sauberes Trinkwasser kaum zugänglich ist.

Die Frauen und Mädchen tragen die Hauptlast der Wasserbeschaffung. Ihre Sicherheit und Bildungsmöglichkeiten sind stark beeinträchtigt. Schwester Celestina möchte deshalb so bald als möglich einen Tiefenbrunnen bauen lassen. Damit verbessern sich die Lebensbedingungen der Frauen und Mädchen deutlich. Bald darauf soll auch eine Schule gebaut werden, damit den Kindern eine gute Schulbildung ermöglicht wird.

Für den Bau des Brunnens bittet Schwester Celestina uns um Hilfe. Eine regelmässige Wartung und die Unterstützung der Bevölkerung sind bereits gesichert.

11‘000 Franken für den Bau eines Brunnens

Brasilien:
«Pelo Direito à Vida» Für das Recht auf Leben

«Die soziale Ungleichheit, der Hunger und das Elend, Konflikte um Wohnraum und Land nehmen im brasilianischen Regenwald immer mehr zu, während grosse Konzerne und das räuberische, auf Ausbeutung ausgerichtete Modell des Bergbaus und der Agrarindustrie ihre Agenda und Prioritäten der Regierung aufzwingen. Die Entwaldung im Amazonasgebiet ist ein ernstes Problem, das hauptsächlich durch die Ausbreitung von Rinderherden und Sojaanbau, aber auch durch Rohstoffabbau und illegale Holzwirtschaft vorangetrieben wird. Auch der Bergbau hat in den letzten Jahren massiv zugenommen.

Es müssen dringend Massnahmen unternommen werden gegen das Vordringen der Agrarindustrie, den Raubbau, den Holzeinschlag und den illegalen Bergbau, die die Unversehrtheit des Waldes und das Wohlergehen der von ihm abhängigen Völker gefährden.» Das schreibt uns Pater Olavio in seinem dringenden Hilferuf. Durch die Veränderungen in der Welt ist es dringend notwendig geworden, die bedrohten Völker neu zu mobilisieren, Bewusstseinsarbeit zu leisten und sich intensiver für Mensch und Natur einzusetzen.

Wir stehen in regelmässigem Kontakt mit unseren brasilianischen Mitbrüdern und möchten helfen.

30‘000 Franken für Weiterbildungen von Leitungspersonen, Seminare zur Stärkung der Menschen für würdigen Wohnraum und Fortbildungen zum Thema Menschenrechte und Ökologie für Jugendliche